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Ganz einfach Sara (eBook, ePUB)
11,10 € *
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Sara Burkholder hat ihrer Amischgemeinschaft den Rücken gekehrt. Sie sehnt sich nach Farbe in ihrem Leben, nach Abwechslung, will endlich richtig leben. Tatsächlich scheint der Neuanfang zu glücken. Sara findet eine Anstellung in einer Buchhandlung, holt ihren Schulabschluss nach, lernt Autofahren und ergattert einen Studienplatz für Modedesign. All ihre Träume scheinen sich zu erfüllen. Doch nach und nach ziehen am Horizont erste Gewitterwolken auf. Ihr neuer Chef kann sie nicht ausstehen und auch das Studium gestaltet sich schwieriger als erwartet. Schon bald bricht Saras heile neue Welt auseinander. Und sie muss sich fragen: Wer ist sie wirklich? Das Amischmädchen, die aufstrebende Modedesignerin oder doch ganz einfach Sara?

Anbieter: buecher
Stand: 04.06.2020
Zum Angebot
Boysss: Gay Erotik (eBook, ePUB)
2,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Leidenschaftliche Fantasien, intime Gedanken und das schier unstillbare Verlangen, endlich das auszuleben, was er sich schon immer erträumt hat....Der junge Elias erkennt, dass er es im Elternhaus lebend nie schaffen wird sein Glück zu finden. Viel zu groß ist seine Angst, dass seine konservativen Eltern ihn für immer verstoßen werden, wenn er ihnen sagt, dass er auf Männer steht. Als Vorwand, um von zu Hause weg zu kommen, ersinnt er den Plan, sich für einen Studienplatz in einer entfernten Stadt zu bewerben. Als er wenig später von zu Hause abreist, um sein neues Leben zu beginnen, stellt er plötzlich fest, dass es keinesfalls so einfach ist, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Am ersten Abend in der neuen Wohnung, sich tief im Inneren einsamer denn je fühlend, bekommt er plötzlich eine Nachricht eines längst vergessenen Bekannten, den er im letzten Urlaub kennen lernte. Er erinnert sich, wie er damals auf diesen Jungen stand und sich nicht wagte, ihm seine Gefühle zu gestehen, Im Verlauf des Schriftwechsels überschreitet Elias dann eine Grenze und setzt alles auf eine Karte. Eine Entscheidung, die nicht ohne Folgen bleibt...Schon am nächsten Tag kündigt sich der junge Freunde für einen spontanen Besuch an und Elias muss sich plötzlich entscheiden, was er eigentlich will. Kann er den Mut zu sich zu stehen auch aufbringen, wenn der Mann seiner Träume vor ihm steht..Eine erotische Gay Romance mit expliziten Szenen.

Anbieter: buecher
Stand: 04.06.2020
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Boysss: Gay Erotik (eBook, ePUB)
2,99 € *
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Leidenschaftliche Fantasien, intime Gedanken und das schier unstillbare Verlangen, endlich das auszuleben, was er sich schon immer erträumt hat....Der junge Elias erkennt, dass er es im Elternhaus lebend nie schaffen wird sein Glück zu finden. Viel zu groß ist seine Angst, dass seine konservativen Eltern ihn für immer verstoßen werden, wenn er ihnen sagt, dass er auf Männer steht. Als Vorwand, um von zu Hause weg zu kommen, ersinnt er den Plan, sich für einen Studienplatz in einer entfernten Stadt zu bewerben. Als er wenig später von zu Hause abreist, um sein neues Leben zu beginnen, stellt er plötzlich fest, dass es keinesfalls so einfach ist, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Am ersten Abend in der neuen Wohnung, sich tief im Inneren einsamer denn je fühlend, bekommt er plötzlich eine Nachricht eines längst vergessenen Bekannten, den er im letzten Urlaub kennen lernte. Er erinnert sich, wie er damals auf diesen Jungen stand und sich nicht wagte, ihm seine Gefühle zu gestehen, Im Verlauf des Schriftwechsels überschreitet Elias dann eine Grenze und setzt alles auf eine Karte. Eine Entscheidung, die nicht ohne Folgen bleibt...Schon am nächsten Tag kündigt sich der junge Freunde für einen spontanen Besuch an und Elias muss sich plötzlich entscheiden, was er eigentlich will. Kann er den Mut zu sich zu stehen auch aufbringen, wenn der Mann seiner Träume vor ihm steht..Eine erotische Gay Romance mit expliziten Szenen.

Anbieter: buecher
Stand: 04.06.2020
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Träumen / Min Kamp Bd.5
24,99 € *
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Die vierzehn Jahre, die ich in Bergen lebte, sind längst vorbei. Ich führte ein Tagebuch, das habe ich verbrannt. Ich knipste ein paar Bilder, von denen besitze ich noch zwölf. Ich wusste so wenig, wollte so viel, brachte nichts zustande. Aber in welch einer Stimmung ich war, als ich dort ankam!14 Jahre verbrachte Knausgård in Bergen, bevor er aus der norwegischen Küstenstadt regelrecht nach Stockholm floh, als ginge es ins Exil. Es waren Jahre, in denen er so unermüdlich wie erfolglos versuchte, Schriftsteller zu werden, in denen schließlich seine erste Ehe scheiterte, in denen sich Momente kurzer Glückgefühle mit jenen tiefster Selbstverachtung die Hand gaben, in denen sich Demütigungen und Höhenräusche ebenso schnell abwechselten wie selbstzerstörerische Alkoholexzesse und erste künstlerische Erfolge. Dabei hatte es am Anfang so gut ausgesehen, dieses Leben in Bergen. Dem jungen Knausgård schien die Welt offenzustehen, all seine Träume schienen sich zu erfüllen. Er hatte einen Studienplatz an der Akademie für Schreibkunst bekommen, endlich eine Freundin gefunden ...„Träumen“ und schreibend die Welt (zurück)erobern Das, was Karl Ove Knausgård mit seinem sechsbändigen autobiografischen Romanzyklus bei Lesern ausgelöst hat, dürfte einzigartig sein. Er schreibt „nur“ über sein Leben, das aber so schonungslos und genau, dass viele – gerade auch Männer – den Eindruck haben, da schreibe jemand über sie selbst, ihr Leben, ihre Probleme. Gefühlt sprachen und sprechen alle über Knausgård und jeder neue Band wird hierzulande sehnsüchtig erwartet. Der deutsche Verlag hat den Originaltitel „Min Kamp“, also „Mein Kampf“, aus naheliegenden Gründen umbenannt. Nach „Sterben“, „Lieben“, „Spielen“ und „Leben“ erscheint nun die deutschsprachige Übersetzung von Band fünf: „Träumen“ (Der Abschluss der Reihe, Band 6 des rund 3.500 Seiten starken Projektes, kommt laut Verlag im Frühjahr 2017 auf den Markt). „Kinder großziehen, ein Elternteil verlieren, Beziehungsprobleme. Das ist doch unser Kampf“ Die Kritiker sprechen von einer „literarischen Sensation“ und einem Hype, den bisher sonst nur die „Harry Potter“-Bände ausgelöst haben. Mit Hokuspokus und fantastischen Welten hat Knausgård allerdings gar nichts am Hut. Er bleibt so dicht an der Wirklichkeit, so dicht an all seinen Unzulänglichkeiten, dass es schmerzt. Genau deshalb hat Knausgård auch den Titel „Mein Kampf“ gewählt, mit der Betonung auf MEIN Kampf. In einem 3sat-Interview sagt er dazu: „Ich wollte den Titel zurückhaben und zeigen, was der wirkliche Kampf ist: Kinder großziehen, ein Elternteil verlieren, Beziehungsprobleme. Das ist doch unser Kampf.“ Knausgård will sich schreibend die Welt (zurück)erobern und versucht, ein ganzes Leben abzubilden. So schreibt er alles auf, was sein Leben ausmacht und löst so die Grenzen zwischen dem Schreiben und dem Leben. „Träumen“ beginnt mit dem 19-jährigen Knausgård, der in die norwegische Stadt Bergen zieht. Er erlebt große Lieben und heiratet auch, trennt sich wieder und stürzt sich in Affären, trinkt viel zu viel und rastet oft genug dabei aus und schafft – nach einer schwierigen Zeit an der Schreibakademie – seinen Durchbruch als Autor mit seinem Debüt Ute av verden. Dafür bekommt er 1998 den norwegischen Kritikerpreis und wird als literarische Entdeckung gefeiert. Nach qualvollen Jahren des Zweifelns und Scheiterns … Knausgård und der Rausch des Schreibens, der Rausch des Lesens … Faszinierend an „Träumen“ ist, wie bei den Bänden zuvor, dass dieser Rausch, den Knausgård beim Schreiben erlebt, dieses Manisch-Obsessive, sich auch beim Lesen einstellt. Jedes Buch ist auch ein Dokument darüber, wie sehr diesen jungen, unglaublich traurigen und unsicheren Mann die Angst vor dem Vater geprägt hat. Man weiß aus den Büchern davor, dass dieser Vater Alkoholiker war und gewalttätig – in Worten wie in Taten. Und Karl Ove will diesen Vater aus seinem Inneren bekommen. Diesen Vater, den er immer sehr genau beobachten musste, um jede Nuance seiner Stimmungen aufzunehmen … jede Sekunde konnte seine Stimmung schließlich kippen und er wurde böse. Tiefste Unsicherheit – das hat Knausgård geprägt. Und das steckt dem 19-Jährigen, der in Bergen in „Träumen“ an der Schreibakademie angenommen wurde, in den Knochen. Er beschreibt diese Unsicherheit, Verlorenheit, dieses Gefallen-Wollen um fast jeden Preis sezierend genau. Die Verzweiflung, der Selbsthass, das Gefühl, ein Nichts zu sein – das begleitet Karl Ove in einem oft auch beängstigenden Maße. Er ist hochsensibel und kann mit Kritik verdammt schlecht umgehen. Er verstummt im Kreis mehrerer Menschen, wird scheu und ungelenk. Jedes Wort von sich legt er auf die Goldwaage und beobachtet genau, was sein großer Bruder Yngve – er lebt auch in Bergen – gut findet, worüber er mit seinen Freunden spricht, welche Musik er hört oder welche Plakate er an die Wand in seiner Wohnung hängt. „Das Herz irrt sich nie. Niemals irrt sich das Herz.“ Doch es gibt etwas, was aus dem scheuen und stummen Karl Ove jemanden macht, der drauflos plaudert, ohne sich selbst zu sezieren: der Alkohol. Dass in der Studentenstadt Bergen sowieso gut getrunken wird, ist klar. Bei Knausgård holt dieses Besaufen ab einem bestimmten Punkt etwas aus ihm heraus – oder lässt es frei –, das selbst seinem Bruder und den Freunden unheimlich wird. Karl Ove tickt aus, ist nicht mehr zu kontrollieren, wird auch körperlich gewalttätig und greift einmal sogar seinen Bruder Yngve an, schmeißt ihm ein Glas an den Kopf. Was da aus ihm herausbricht, macht Angst – auch ihm. Aber er beschreibt es dennoch in all der Peinlichkeit. Genauso wie die Demütigung, dass die Frau, in die er sich verliebt hat, Ingvild, sich nicht für ihn, sondern für seinen Bruder entscheidet. Zuvor schreibt er noch, an Ingvild denkend: „Man sieht es, man verliebt sich, und das ist wenig, gut möglich, dass man sagen kann, es ist wenig, aber es ist immer richtig. Das Herz irrt sich nie. Das Herz irrt sich nie. Niemals irrt sich das Herz.“ Ja, er wird sich wieder verlieben. Und er wird, mit viel zu viel Alkohol im Blut, fremdgehen und sich danach deswegen zerfleischen. Er wird seine erste Frau Tonje kennenlernen und heiraten. Zuvor Ängste ausstehen, ob sie auch wirklich ihn will und nicht wieder seinen Bruder. Das sitzt tief bei ihm, und als sich Tonje und Yngve an einem Abend in der Kneipe für Karl Oves Gefühl viel zu gut verstehen, zerschneidet er sich auf der Toilette der Kneipe das Gesicht: „Doch es hörte nicht auf, es ging einfach so weiter, sie unterhielten sich, als gäbe es mich gar nicht, ich trank und wurde immer verzweifelter. Schließlich dachte ich, dass mir diese ganze Hölle scheißegal war. Zum Teufel mit dieser verdammten Scheiße. Ich sah ein zerbrochenes Bierglas auf dem Fußboden. Ich bückte mich, nahm eine Scherbe in die Hand, betrachtete mich im Spiegel. Ich zog die Scherbe über meine Wange. Ein roter Streifen wurde sichtbar, etwas Blut sickerte über den Rand. Ich wischte es fort, mehr kam nicht. Ich zog die Scherbe über die andere Wange, diesmal jedoch so fest ich konnte […]“ Schreiben ist fast wie träumen … Gegen Ende des 800-Seiten-Buches geht diese Beziehung auseinander. Knausgård kämpft um seinen Platz im Leben, in der Liebe und natürlich auch im Schreiben. Die Schreibakademie jedenfalls tut Karl Ove nicht gut. Er will schließlich immer der Beste sein und spürt doch, dass er nicht an sein Innerstes herankommt, an seinen Kern. Alles, so wütet er, bleibe bei ihm an der Oberfläche und demnach sei das, was er schreibe, schlecht. Ob die Texte wirklich so schlecht waren, wie er behauptet, sei dahingestellt. Denn sein Zweifeln an sich selbst steht ihm immer im Weg. Auch heute noch sagt er von sich, dass er nicht glücklich ist. „Glück ist nichts für mich. Das ist ein Urkonflikt in mir, ich habe wenig Selbstvertrauen und ich denke, nichts was ich habe ist wertvoll.“ Glücklich ist er fast nur, wenn er beim Schreiben an diesen Punkt kommt, wo er sich selbst auflöst, sich vergisst, so erzählt er. „Es ist fast wie träumen.“

Anbieter: buecher
Stand: 04.06.2020
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Träumen / Min Kamp Bd.5
25,70 € *
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Die vierzehn Jahre, die ich in Bergen lebte, sind längst vorbei. Ich führte ein Tagebuch, das habe ich verbrannt. Ich knipste ein paar Bilder, von denen besitze ich noch zwölf. Ich wusste so wenig, wollte so viel, brachte nichts zustande. Aber in welch einer Stimmung ich war, als ich dort ankam!14 Jahre verbrachte Knausgård in Bergen, bevor er aus der norwegischen Küstenstadt regelrecht nach Stockholm floh, als ginge es ins Exil. Es waren Jahre, in denen er so unermüdlich wie erfolglos versuchte, Schriftsteller zu werden, in denen schließlich seine erste Ehe scheiterte, in denen sich Momente kurzer Glückgefühle mit jenen tiefster Selbstverachtung die Hand gaben, in denen sich Demütigungen und Höhenräusche ebenso schnell abwechselten wie selbstzerstörerische Alkoholexzesse und erste künstlerische Erfolge. Dabei hatte es am Anfang so gut ausgesehen, dieses Leben in Bergen. Dem jungen Knausgård schien die Welt offenzustehen, all seine Träume schienen sich zu erfüllen. Er hatte einen Studienplatz an der Akademie für Schreibkunst bekommen, endlich eine Freundin gefunden ...„Träumen“ und schreibend die Welt (zurück)erobern Das, was Karl Ove Knausgård mit seinem sechsbändigen autobiografischen Romanzyklus bei Lesern ausgelöst hat, dürfte einzigartig sein. Er schreibt „nur“ über sein Leben, das aber so schonungslos und genau, dass viele – gerade auch Männer – den Eindruck haben, da schreibe jemand über sie selbst, ihr Leben, ihre Probleme. Gefühlt sprachen und sprechen alle über Knausgård und jeder neue Band wird hierzulande sehnsüchtig erwartet. Der deutsche Verlag hat den Originaltitel „Min Kamp“, also „Mein Kampf“, aus naheliegenden Gründen umbenannt. Nach „Sterben“, „Lieben“, „Spielen“ und „Leben“ erscheint nun die deutschsprachige Übersetzung von Band fünf: „Träumen“ (Der Abschluss der Reihe, Band 6 des rund 3.500 Seiten starken Projektes, kommt laut Verlag im Frühjahr 2017 auf den Markt). „Kinder großziehen, ein Elternteil verlieren, Beziehungsprobleme. Das ist doch unser Kampf“ Die Kritiker sprechen von einer „literarischen Sensation“ und einem Hype, den bisher sonst nur die „Harry Potter“-Bände ausgelöst haben. Mit Hokuspokus und fantastischen Welten hat Knausgård allerdings gar nichts am Hut. Er bleibt so dicht an der Wirklichkeit, so dicht an all seinen Unzulänglichkeiten, dass es schmerzt. Genau deshalb hat Knausgård auch den Titel „Mein Kampf“ gewählt, mit der Betonung auf MEIN Kampf. In einem 3sat-Interview sagt er dazu: „Ich wollte den Titel zurückhaben und zeigen, was der wirkliche Kampf ist: Kinder großziehen, ein Elternteil verlieren, Beziehungsprobleme. Das ist doch unser Kampf.“ Knausgård will sich schreibend die Welt (zurück)erobern und versucht, ein ganzes Leben abzubilden. So schreibt er alles auf, was sein Leben ausmacht und löst so die Grenzen zwischen dem Schreiben und dem Leben. „Träumen“ beginnt mit dem 19-jährigen Knausgård, der in die norwegische Stadt Bergen zieht. Er erlebt große Lieben und heiratet auch, trennt sich wieder und stürzt sich in Affären, trinkt viel zu viel und rastet oft genug dabei aus und schafft – nach einer schwierigen Zeit an der Schreibakademie – seinen Durchbruch als Autor mit seinem Debüt Ute av verden. Dafür bekommt er 1998 den norwegischen Kritikerpreis und wird als literarische Entdeckung gefeiert. Nach qualvollen Jahren des Zweifelns und Scheiterns … Knausgård und der Rausch des Schreibens, der Rausch des Lesens … Faszinierend an „Träumen“ ist, wie bei den Bänden zuvor, dass dieser Rausch, den Knausgård beim Schreiben erlebt, dieses Manisch-Obsessive, sich auch beim Lesen einstellt. Jedes Buch ist auch ein Dokument darüber, wie sehr diesen jungen, unglaublich traurigen und unsicheren Mann die Angst vor dem Vater geprägt hat. Man weiß aus den Büchern davor, dass dieser Vater Alkoholiker war und gewalttätig – in Worten wie in Taten. Und Karl Ove will diesen Vater aus seinem Inneren bekommen. Diesen Vater, den er immer sehr genau beobachten musste, um jede Nuance seiner Stimmungen aufzunehmen … jede Sekunde konnte seine Stimmung schließlich kippen und er wurde böse. Tiefste Unsicherheit – das hat Knausgård geprägt. Und das steckt dem 19-Jährigen, der in Bergen in „Träumen“ an der Schreibakademie angenommen wurde, in den Knochen. Er beschreibt diese Unsicherheit, Verlorenheit, dieses Gefallen-Wollen um fast jeden Preis sezierend genau. Die Verzweiflung, der Selbsthass, das Gefühl, ein Nichts zu sein – das begleitet Karl Ove in einem oft auch beängstigenden Maße. Er ist hochsensibel und kann mit Kritik verdammt schlecht umgehen. Er verstummt im Kreis mehrerer Menschen, wird scheu und ungelenk. Jedes Wort von sich legt er auf die Goldwaage und beobachtet genau, was sein großer Bruder Yngve – er lebt auch in Bergen – gut findet, worüber er mit seinen Freunden spricht, welche Musik er hört oder welche Plakate er an die Wand in seiner Wohnung hängt. „Das Herz irrt sich nie. Niemals irrt sich das Herz.“ Doch es gibt etwas, was aus dem scheuen und stummen Karl Ove jemanden macht, der drauflos plaudert, ohne sich selbst zu sezieren: der Alkohol. Dass in der Studentenstadt Bergen sowieso gut getrunken wird, ist klar. Bei Knausgård holt dieses Besaufen ab einem bestimmten Punkt etwas aus ihm heraus – oder lässt es frei –, das selbst seinem Bruder und den Freunden unheimlich wird. Karl Ove tickt aus, ist nicht mehr zu kontrollieren, wird auch körperlich gewalttätig und greift einmal sogar seinen Bruder Yngve an, schmeißt ihm ein Glas an den Kopf. Was da aus ihm herausbricht, macht Angst – auch ihm. Aber er beschreibt es dennoch in all der Peinlichkeit. Genauso wie die Demütigung, dass die Frau, in die er sich verliebt hat, Ingvild, sich nicht für ihn, sondern für seinen Bruder entscheidet. Zuvor schreibt er noch, an Ingvild denkend: „Man sieht es, man verliebt sich, und das ist wenig, gut möglich, dass man sagen kann, es ist wenig, aber es ist immer richtig. Das Herz irrt sich nie. Das Herz irrt sich nie. Niemals irrt sich das Herz.“ Ja, er wird sich wieder verlieben. Und er wird, mit viel zu viel Alkohol im Blut, fremdgehen und sich danach deswegen zerfleischen. Er wird seine erste Frau Tonje kennenlernen und heiraten. Zuvor Ängste ausstehen, ob sie auch wirklich ihn will und nicht wieder seinen Bruder. Das sitzt tief bei ihm, und als sich Tonje und Yngve an einem Abend in der Kneipe für Karl Oves Gefühl viel zu gut verstehen, zerschneidet er sich auf der Toilette der Kneipe das Gesicht: „Doch es hörte nicht auf, es ging einfach so weiter, sie unterhielten sich, als gäbe es mich gar nicht, ich trank und wurde immer verzweifelter. Schließlich dachte ich, dass mir diese ganze Hölle scheißegal war. Zum Teufel mit dieser verdammten Scheiße. Ich sah ein zerbrochenes Bierglas auf dem Fußboden. Ich bückte mich, nahm eine Scherbe in die Hand, betrachtete mich im Spiegel. Ich zog die Scherbe über meine Wange. Ein roter Streifen wurde sichtbar, etwas Blut sickerte über den Rand. Ich wischte es fort, mehr kam nicht. Ich zog die Scherbe über die andere Wange, diesmal jedoch so fest ich konnte […]“ Schreiben ist fast wie träumen … Gegen Ende des 800-Seiten-Buches geht diese Beziehung auseinander. Knausgård kämpft um seinen Platz im Leben, in der Liebe und natürlich auch im Schreiben. Die Schreibakademie jedenfalls tut Karl Ove nicht gut. Er will schließlich immer der Beste sein und spürt doch, dass er nicht an sein Innerstes herankommt, an seinen Kern. Alles, so wütet er, bleibe bei ihm an der Oberfläche und demnach sei das, was er schreibe, schlecht. Ob die Texte wirklich so schlecht waren, wie er behauptet, sei dahingestellt. Denn sein Zweifeln an sich selbst steht ihm immer im Weg. Auch heute noch sagt er von sich, dass er nicht glücklich ist. „Glück ist nichts für mich. Das ist ein Urkonflikt in mir, ich habe wenig Selbstvertrauen und ich denke, nichts was ich habe ist wertvoll.“ Glücklich ist er fast nur, wenn er beim Schreiben an diesen Punkt kommt, wo er sich selbst auflöst, sich vergisst, so erzählt er. „Es ist fast wie träumen.“

Anbieter: buecher
Stand: 04.06.2020
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Gefesselte Hexe
17,99 € *
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Mitte der sechziger Jahre ist sie fünfzehn, lebt in der DDR und versteckt das Tagebuch mit ihren ketzerischen Gedanken aus Angst vor Entdeckung hinter dem Umschlag eines kommunistischen Klassikers, den niemand freiwillig liest.Mit fünf waren die Eltern aus dem Westen nach Potsdam übersiedelt, weil der Vater als Professor dort beruflich seine Erfüllung fand. Für die vier Geschwister bedeutet das Ausgrenzung, weil die Eltern nicht bereit sind, sich den parteipolitisch diktierten Erziehungsnormen zu unterwerfen: Kein Pionier, keine FDJ, keine Jugendweihe - dafür viele Kontakte zur "Welt draußen". Das Privileg des Vaters, als Wissenschaftler die ganze Welt bereisen zu dürfen, wird nicht auf die Familie ausgedehnt. Das erzeugt hinter der Mauer ohne Hoffnung nicht nur Neugier und traurige Sehnsucht, es erzeugt auch einen veränderten Blick auf die Umgebung.Eigentlich will sie einfach nur dazugehören. Doch immer wieder muss sie anders sein: Allein zum Unterricht in eine fremde Klasse, während die eigene einen Jugendweihe-Ausflug macht, allein am Pranger stehen, wenn die anderen feierlich FDJ-Mitglieder werden, verprügelt werden auf dem Weg zur Christenlehre... Sie wünscht sich schließlich, eine Handvoll Augen zu verschenken, damit auch die anderen Menschen die Absurdität um sie herum sehen. Aber wie soll das Erfolg haben, wenn die eigene Zwillingsschwester schließlich mit ihrem Parteibeitritt ins feindliche Lager wechselt?Die beste Freundin gerät nach dem gemeinsamen Versuch, gegen die Schule und den staatlich angeordneten Abriss der Garnisonkirche in Potsdam aufzubegehren, in eine Situation, aus der nur Selbstmord ein Ausweg zu sein scheint. Lange drängelt sich das immer wieder in die vorderste Reihe der Gedanken und Gefühle. Und erste Stasi-Verhöre schärfen Sinne und Beobachtungsfähigkeiten.Neugierig stürmt und stolpert sie durch den Alltag, mal ermutigt durch unerwartete Erfolge mit ersten Schreibversuchen, mal vom ersten Freund bespitzelt, der ihre Texte stiehlt und an die Stasi verrät. Nach vielen ohnmächtigen Aktionen von der Schule geflogen, versucht der langjährige Freund indessen, im Kofferraum das Land zu verlassen.Sie ist neugierig, fragt und sieht viel zu viel und manövriert sich in heikle Situationen. Die Ereignisse überschlagen sich. Sie bekommt das Reifezeugnis, aber keinen Studienplatz - sie ist politisch nicht tragbar. Mit ihrer neuen großen Liebe verlässt sie nun die schützend ausgebreiteten Elternflügel. (39 Abb.)

Anbieter: Dodax
Stand: 04.06.2020
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Sporteignungsprüfung einfach bestehen
29,99 € *
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Du willst den Traum vom Sportstudium wahr werden lassen?Du willst dein Hobby zum Beruf machen und ein unglaublich erfüllendes Studium in Angriff nehmen? Diesen Traum wollen viele in Angriff nehmen. Doch in Wahrheit scheitern alleine 50% an der Sporteignungsprüfung und haben entsprechend nichtmal die Chance, sich auf einen Studienplatz zu bewerben. Und viel schlimmer noch... In der Realität kann jeder die Sporteignungsprüfung besten. Mit der richtigen Vorbereitung versteht sich. In diesem Buch plaudern Max und Toby aus dem Nähkästchen und lüften das Geheimnis, wie du die Sporteignungsprüfung ganz einfach bestehen kannst. Die beiden haben selbst in Köln Sport studiert, den Eignungstest bestanden und durch eine intensive Auseinandersetzung, mit allen im Test vorhandenen Sportarten, ein sehr tiefes Verständnis für die optimale Vorbereitung auf die Sporteignungsprüfung. Mit diesem Buch bist du bestens vorbereitet und kommst dem Traum vom Sportstudium immer näher.

Anbieter: Dodax
Stand: 04.06.2020
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Ganz einfach Sara
16,90 CHF *
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Sara Burkholder hat ihrer Amischgemeinschaft den Rücken gekehrt. Sie sehnt sich nach Farbe in ihrem Leben, nach Abwechslung, will endlich richtig leben. Tatsächlich scheint der Neuanfang zu glücken. Sara findet eine Anstellung in einer Buchhandlung, holt ihren Schulabschluss nach, lernt Autofahren und ergattert einen Studienplatz für Modedesign. All ihre Träume scheinen sich zu erfüllen. Doch nach und nach ziehen am Horizont erste Gewitterwolken auf. Ihr neuer Chef kann sie nicht ausstehen und auch das Studium gestaltet sich schwieriger als erwartet. Schon bald bricht Saras heile neue Welt auseinander. Und sie muss sich fragen: Wer ist sie wirklich? Das Amischmädchen, die aufstrebende Modedesignerin oder doch ganz einfach Sara?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 04.06.2020
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Ganz einfach Sara
16,90 CHF *
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Sara Burkholder hat ihrer Amischgemeinschaft den Rücken gekehrt. Sie sehnt sich nach Farbe in ihrem Leben, nach Abwechslung, will endlich richtig leben. Tatsächlich scheint der Neuanfang zu glücken. Sara findet eine Anstellung in einer Buchhandlung, holt ihren Schulabschluss nach, lernt Autofahren und ergattert einen Studienplatz für Modedesign. All ihre Träume scheinen sich zu erfüllen. Doch nach und nach ziehen am Horizont erste Gewitterwolken auf. Ihr neuer Chef kann sie nicht ausstehen und auch das Studium gestaltet sich schwieriger als erwartet. Schon bald bricht Saras heile neue Welt auseinander. Und sie muss sich fragen: Wer ist sie wirklich? Das Amischmädchen, die aufstrebende Modedesignerin oder doch ganz einfach Sara?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 04.06.2020
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